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Wandern, Radfahren und Klettern

Einige Wanderziele und Radziele in der Sächsichen Schweiz

 

 

Festung Königstein
Die Festung Königstein

Blick von der Festung Königstein
Blick von der Festung Königstein auf die Stadt und den Elblauf

Bärensteine
Die Bärensteine am Ort Naundorf

Etwa auf halber Strecke zwischen Stadt Wehlen und Bad Schandau befindet sich am linken (südlichen) Elbufer, an der Mündung der Biela in die Elbe, die Stadt Königstein (128 m ü.d.M., 3.000 Einwohner, im Jahr 1379 erstmals urkundlich erwähnt). Sie gehörte zunächst zu Böhmen, ab 1459 dann zu Sachsen.

 

Radweg bei Königstein
Der Radweg bei Königstein

 

Radweg bei Rathen
Der Radweg am Kurort Rathen

Der Ort Königstein

Seit Beginn der Personenschifffahrt auf der Oberen Elbe im Jahr 1837 ist Königstein ein bedeutender Fremdenverkehrsort.

Die barocke einschiffige Stadtkirche St. Marien (Marienkirche) entstand zwischen 1720 und 1724 nach Plänen von George Bähr, dem Erbauer der Dresdner Frauenkirche. In den Jahren 1810 bis 1823 erhielt sie nach einem Brand eine neue klassizistische Innenausstattung - u.a. den großen Kanzelaltar in klassizistischer Säulenarchitektur. Am Aufgang zum Kirchplatz sind alte Hochwassermarken zu sehen. Sehenswert ist auch der Schreiberberg, ein straßenartiger Platz mit Fachwerkhäusern und altem Straßenpflaster. An mehreren Häusern sind Gedenktafeln für berühmte Söhne der Stadt angebracht. Das Königsteiner Musikerarchiv bewahrt Schriftstücke der in der Stadt geborenen Komponisten Julius Otto, Georg Schumann und Camillo Schumann auf. Die Königsteiner Bierbrauerei besitzt eine lange Tradition. Im 18. Jahrhundert belieferte sie auch den kurfürstlich-sächsischen Hof. In der Bielatalstraße steht eine Postmeilensäule von 1727. August der Starke ließ solche Richtungs- und Entfernungsweiser ab 1721 an den Landstraßen Sachsens aufstellen, die zu dieser Zeit erstmals gründlich vermessen worden waren. Auf dem Tafelberg bei Königstein steht 240 m hoch über der Elbe eine der gewaltigsten Festungen Deutschlands, die Festung Königstein. Als Sächsische Staatsfestung diente sie den Sächsischen Kurfürsten und Königen als sichere Zufluchtsstätte, außerdem als sächsisches Staatsgefängnis und Aufbewahrungsort für die Dresdner Kunstschätze in Krisenzeiten.

Königstein bietet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge zum Lilienstein, dem wohl markantesten Tafelberg der Sächsischen Schweiz, an.

Er ist von hier per Elbfähre und weiter zu Fuß zu erreichen. Das Gipfelplateau (415 m ü.d.M.), von dem sich ein herrlicher Ausblick mit Fernsicht bietet, besitzt einen 80 m hohen steilen Rand mit stark zerklüfteten Felsen. Auf dem Tafelberg Lilienstein, der nur über schmale Brücken zu ersteigen ist, steht eine Berggaststätte. Hier sind auch Mauer- und Torreste einer mittelalterlichen böhmischen Befestigung zu sehen (sie wird erstmals im Jahr 1379 erwähnt - im Jahr 1396 heißt sie "veste Lilgenstein"). Später unterhielt die Wachmannschaft der Festung Königstein hier, auf dem im ehemaligen Grenzland zwischen Sachsen und Böhmen strategisch bedeutenden Lilienstein, einen Beobachtungsposten. Zu sehen sind außerdem ein kleiner Obelisk von 1708 und die Wettinersäule von 1889, die anlässlich der 800-Jahr-Feier der Wettiner, der sächsischen Landesherren, aufgestellt wurde. Der Südaufstieg des Liliensteins wurde im Jahr 1709 anlässlich eines Besuches von August dem Starken (Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, zugleich König August II. von Polen) angelegt. Der Nordaufstieg entstand um 1900 auf einem alten Pfad. Um den Lilienstein verläuft eine große Elbschleife. Die "Kaiserstraße 1813" hatte der französische Kaiser Napoleon I. im Jahr 1813 für militärische Operationen am Lilienstein anlegen lassen. Hier bei Halbestadt befanden sich damals Brücken für den Übergang der aus der Lausitz kommenden Truppen über die Elbe. Napoleons General Vandamme sollte den Preußen, Österreichern und Russen damals den Rückzug von Dresden nach Böhmen versperren. Der Transport der Artillerie über den Polenzübergang misslang jedoch, so dass diese für die entscheidenden Kämpfen ausfiel. Bei Prossen gab es früher eine gefürchtete Stromschnelle, die "Schnelle Furt". Der erste Elbedampfer, die "Königin Maria", wurde mit Seilen über diese Stelle gezogen.

Bielatal, Pfaffenstein, Gohrisch, Papststein

Im südlich von Königstein gelegenen Bielatal findet man enge Schluchten, große Felsklötze und wild zerklüftete Felspartien wie z.B. die bizarren, dünnen hohen Herkulessäulen. Hier gibt es 239 Klettertürme. Auf dem Flüsschen Biela wurde Jahrhunderte lang Flößerei betrieben. Im kleinen Ferienort Bielatal ist eine Hochofenruine (Technisches Denkmal) zu besichtigen. Die im Jahr 1838 gebaute Kuranlage Schweizermühle war früher eine berühmte Wasserheilanstalt. Ein beliebtes Wanderziel ist der südöstlich von Königstein gelegene Tafelberg Pfaffenstein (427 m ü.d.M.), von dem sich - vor allem vom 28 m hohen Sandstein-Aussichtsturm von 1904 - ein prächtiger Ausblick auf das Elbsandsteingebirge bietet. Der Aufstieg zum Pfaffenstein beginnt im Ort Pfaffendorf und führt durch eine "Nadelöhr" genannte Engstelle. Im Umfeld gibt es die Räuberhöhlen (der 28 m tiefe Diebeskeller ist die größte Höhle der Sächsischen Schweiz) und interessante Verwitterungsformen wie z.B. die schlanke, 43 m hohe Felsnadel "Barbarine" zu sehen (im Jahr 1975 wurde der absturzgefährdete Kopf dieses geologischen Naturdenkmals saniert, seitdem besteht hier Kletterverbot). In dieser Gegend laden insgesamt 32 freistehende Gipfel zum Klettersport ein.

Erläuterungstafeln an der Berggaststätte Pfaffenstein weisen auf 3.000 Jahre alte Keramikfunde hin, denen zufolge auf der wild zerklüfteten Gipfelfläche, die eine Lehmdecke trägt, eine bronzezeitliche Siedlung bestand. Auf dem wild zerklüfteten Tafelberg Gohrisch (448 m ü.d.M.) befinden sich mehrere großartige Aussichtspunkte. Der kleine, erstmals im Jahr 1437 erwähnte Luftkurort Gohrisch (etwa 3 km östlich von Königstein gelegen) ist die älteste Sommerfrische der Sächsischen Schweiz. Schon im Jahr 1869 hatte der Bauer Adelbert Hauffe auf seinem Gut Ferienwohnungen eingerichtet und damit den Wandel vom Bauerndorf zum Erholungsort eingeleitet (woran heute ein Denkmal mit einer Inschrift erinnert). Neu ist das Mutter-Kind-Kurhaus "Haidehof" des Deutschen Müttergenesungswerkes "Elly-Heuss-Knapp-Stiftung".

Der nicht weit vom Tafelberg Gohrisch entfernte Papststein (452 m ü.d.M., mit Gaststätte) bietet eine großartige Rundsicht, vor allem auch vom Aussichtsturm. Auch der Kohlbornstein östlich von Papstdorf ist ein beliebter Aussichtspunkt. In Papstdorf ist ein interessantes Feuerwehrmuseum zu besichtigen. Der Erholungsort Cunnersdorf (etwa 7 km südöstlich von Königstein) bietet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen in die ausgedehnten Wälder der Umgebung an. Ein Umgebindehaus aus dem 18. Jahrhundert beherbergt das Heimatmuseum des Ortes (Jun-Sep: Sa, Okt-Mai: für Gruppen nach Anmeldung beim Gemeindeamt) mit einer Bauernstube von 1820 und einer Waldarbeiterstube von 1870.

Ein 6,5 km langer Naturlehrpfad führt rund um den Katzstein (474 m ü.d.M.).

Das Polenztal

Märzenbecherwiesen im Polenztal
Die Märzenbecherwiesen mit wunderschönem Wanderweg im Polenztal

Hier noch weitere Vorschläge für Radtouren und Wanderziele ab Naundorf
(Tourenbeschreibungen liegen in der Ferienwohnung aus):

  • Naundorf und Umgebung Dauer 1,5 Std.
  • Festung Königstein Labyrinth Dauer 4,5 Std.
  • Naundorf-Basteifelsen Dauer 6 Stunden
  • Das Kirnitzschtal von Naundorf Dauer 7 Stunden
  • Kirnitzschtal und Umgebung Dauer 5,5 Stunden
  • Das Bielatal und Umgebung Dauer 10 Stunden
  • Möglichkeit in die Edmundsklamm nach Tschechien

Fahrradverleih, ab Ferienwohnung geführte Radtouren sowie Transfer zu Ausflugszielen hin und zurück möglich auch mit dem Fahrradbus der VVO Verkehrsbetriebe

Info unter www. vvo-online.de

Radeln auf dem Elbradweg bis Tschechien www.elbradweg.de ( 2 km von Unterkunft entfernt)

Zu Radstrecken in der angrenzenden Böhmischen Schweiz können Sie sich auch unter www.npcs.cz informieren.

Wandern auf dem Malerweg. www.malerweg.de ( an den Ort angrenzend)

Es bestehen auch weitere Möglichkeiten Wandern und Schiffahrten zu verbinden in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz durch die OVPS vom 6.4. - 4.11. 1012.

Es sind die Ausflugszeile Bad Schandau - Schrammsteine, Hrensko - Edmundsklamm, Schmilka -Winterberg, Decin - Schloß Decin.

Weiterhin besteht die Möglichkeit mit einem Wanderbus folgende Ausflugsziele zu erreichen.

ab Pirna zu den Tissaer Wänden

ab Pirna, Sebnitz, Bad Schandau zum Basteifelsen

ab Rosenthal-Bielatal zum Schneeberg,

ab Königstein oder Bad Schandau zum Paffenstein, zum Gohrisch,Papststein und zum Zschirnstein

ab Bad Schandau zur Kaiserkrone, Zirkelstein (Richtung Reinhartdsdorf-Schöna )

ab Bad Schandau zu den Schrammsteinen

ab Bad Schandau - die Panoramalinie Hinterhermsdorf

ab Pirna, Königstein oder bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall

Info unter www.ovps.de

Das E-Bike Netz in der Sächsischen Schweiz wird immer weiter ausgebaut und hat regen Zuspruch.

Leihstationen für Elektroräder bestehen bereits im Kurort Rathen, Stolpen, Sebnitz-Hertigswalde, Neustadt,

Lichtenhain, Bielatal und Bad Schandau. 2013 wird eine neue Verleihstation auf dem Basteiparkplatz entstehen.

Klettern Im Elbsandstein Info Kletterschule und mehr www.klettern-sachsen.de und www.kletterschule-lilienstein.de

Wußten Sie, daß die Bärensteine am Ort Naundorf alle Schwierigkeitsgrade zum klettern haben


Rauenstein
Der Rauenstein mit Berggaststätte 4 km entfernt

 

Basteibrücke
Die Basteibrücke

 

Kirnitzschtal
Wanderwege an der Kirnitzsch

 

Wandern
Wanderwege am Ort Naundorf

 

Wander in Königstein
Wanderweg am Ort im Hintergrund die Festung Königstein


 

 

 

Ferienhaus Urban in Struppen / Sächsische Schweiz